Bilder der verschiedenen Hamsterarten.       Das Hamster Fotoalbum im Internet.
 

Hamsterbilder

 

 

 

 

Tipps zum erfolgreichen Fotografieren der Hamster...

 

 


 

Analoge Fotografie

 

Ein Wort vorab: Kaum eine Digitalkamera der Welt schafft es momentan (März 2003) mit der Qualität von analog aufgenommenen Dias mitzuhalten. Analog aufgenommene Fotos entsprechen etwa einer Auflösung von 15 Millionen Pixeln. Kameras in diesem Bereich bekommt man erst ab 6000. Deshalb hat die analoge Fotografie im Profibereich immer noch einen gesicherten Platz.

 

1) Der Film

Bei der analogen Fotografie ist es zunächst wichtig den richtigen Film zu wählen. Da die Fotos, Negative oder Dias später eingescannt werden müssen ist natürlich ein möglichst feines Bild notwendig. Auf den Packungen der Filme stehen die Zahlen (50,) 100, 200, 400 oder 800.

 

Abb. 100  Abb. 200

Abb. 400  Abb. 800

Quelle: Agfa-Gevaert AG, Leverkusen

 

 Filmempfindlichkeiten werden je nach Hersteller unterschiedlich angegeben:

ASA

50

100

200

400

800

 

Achtung: ISO nicht verwechseln mit z.B. 200/24 oder 200/36.

Die zweite Zahl kann auch die Bilderanzahl angeben!

DIN

18

21

24

27

30

ISO

50/18

100/21

200/24

400/27

800/30

 

Diese Zahlen entscheiden unter anderem wie fein das Bild später ist. Je höher die Zahl, desto lichtempfindlicher ist der Film. Fotografiert man also unter schlechten Lichtverhältnissen nimmt man einen Film zwischen 200 und 800. der Nachteil dieser Filme ist jedoch, dass die Silberkristalle relativ grobkörnig auf dem Trägermaterial liegen. Je höher die Zahl desto gröber ist das Endergebnis. Einen Film mit 400 oder 800 später einzuscannen kann man sich fast sparen, da das Endergebnis viel zu grobkörnig ist. Das sieht dann so aus:

 

Hamsterfoto

 

Das Foto (vom Negativ eingescannt) ist zwar unscharf, aber trotzdem kann man auf diesem Bild zwei Dinge sehr schön erkennen:

 

1)

Die Farbwiedergabe ist nicht naturgetreu. Dies passiert vor allem bei 400er und 800er Filmen bei Innenaufnahmen mit Blitz.

 

2)

Das Negativ ist sehr grob. Man kann die Korngrenzen deutlich erkennen. Dies liegt nicht am einscannen sondern an der Vorlage. Auch hier ist der Grund ein (200er) 400er oder 800er Film.

 

Daher sind bei Nahaufnahmen mit Blitz am besten 100er Filme geeignet.

 

Die Hamsterfotos werden in der Regel mit Blitz geschossen. Bei Filmen mit 50 (Vorsicht! Nicht alle Fotoapparate erkennen 50er Filme!) oder 100 ist die Farbwiedergabe am besten und die Lichtempfindlichkeit ist mehr als ausreichend für die Beleichtung mit dem Blitz, da dieser ja auf kurze Distanz eingesetzt wird.

Fazit: Mit einem 100er Film bekommt man sehr gute Ergebnisse. Die scans sind excellent und die Farbwiedergabe ist natürlich.

 

Diese Fotos habe ich mit einer analogen Kamera aufgenommen (bitte anklicken):

   

 

TIPP für Spiegelreflexkameras: Perfekte Ergebnisse erzielt man mit einem 50er oder 100er Diafilm (je nach stärke des Blitzlichts) und anschließendem einscannen der Dias. Übrigens ist die Entwicklung der Dias mit 2 Euro wesentlich billiger als wenn man einen Negativfilm entwickeln lässt und dann von den Fotos Abzüge machen lässt. In der Drogeriemarktkette "dm" gibt es 100er Diafilme (36 Bilder) für einen sensationellen Preis von 2,25 Euro - und das in einer perfekten Qualität! Und die Entwicklung kostet bei "dm" nur 2,95 Euro inklusive CS-Rahmung und Fotoindex. Normalerweise kostet ein Diafilm inklusive Entwicklung, Rahmung und Index im Fotogeschäft etwa 11 Euro!

 

 2) Die Kamera

Da die Hamster auf kurze Distanz fotografiert werden, ist eine Sucherkamera eigentlich ungeeignet, da man im Sucher nicht das sieht was später auf dem Foto zu sehen sein wird. Es ist immer ein gewisser Versatz vorhanden. Deshalb empfiehlt sich eine Spiegelreflexkamera. Ideal ist die Kombination mit einer 2-3 dpt (Dioptrien) Nahlinse und einem UV-Filter. TIPP: Bei Verwendung einer Sucherkamera sollte man nicht zu nah an das Objekt herangehen, da damtit das Risiko ausgeschaltet wird das auf dem Hamsterfoto später ein Stück des Hamsters fehlt.

WICHTIG: Einfache Kameras haben eine relativ große Brennweite. Das hat zur Folge, dass alles was näher als 40-70 cm an der Linse (dem Objektiv) ist unscharf auf dem Foto zu sehen ist. Deshalb lieber weiter weg vom Objekt fotografieren und später nach dem einscannen des Bildes das Foto zurechtschneiden.

 

3) Der Scanner

Scanner ab 1200 dpi und 48 bit Farbtiefe sind sehr gut geeignet. Zum Einscannen von Dias oder Negativen benötigt man eine Durchlichteinheit. Das beste Gerät für den Hobbybereich ist zur Zeit (März 2003) meiner Meinung nach der hp scanjet 3570c. Wer seine Dias Professionell einscannen möchte sollte sich einen speziellen Scanner kaufen. Diese Geräte kösten jedoch leider zwischen 600 und 1000 Euro. Der finanzielle Aufwand lohnt sich jedoch bei weitem nicht wenn man die Bilder nur für Internetzwecke nutzen möchte, und die Vorlagen ohnehin nicht professionell aufgenommen wurden.

Beim Einscannen kann man zwischen verschiedenen Auflösungen wählen. Da jede Software hier andere Bezeichnungen verwendet sollte man am besten ausprobieren welche die für die spätere Verwendung die beste ist.

Besitzt man keinen eigenen Scanner so kann man die Dias, Fotos oder Negative auch zum Einscannen in Auftrag geben (im Fotogeschäft). Das ist vom Preis her noch erträglich (zwischen 0,30 und 1,00). Außerdem spart man die Zeit zu Hause am Scanner zu sitzen, und die Ergebnisse sind meist sehr gut. Je mehr Bilder man in Auftrag gibt desto günstiger wird es.

 

Das folgende analog aufgenommene Bild stammt von 1992 und wurde mit dem hp scanjet 3570c (in einer mittleren Auflösung) von einem Negativ eingescannt. Es wurde auf einen 100er Film aufgenommen und mit einer Billigkamera fotografiert (bitte anklicken zum vergrößern). Daneben ein Bild mit einer Pentax Digitalkamera (1.3 Megapixel) aufgenommen.

 

Analog (negativscan)

Digital (1.3 Megapixel)

Testbild

 


 

Digitale Fotografie

 

Hier sollte man eine Kamera mit mindestens 1 Megapixel nehmen (ab 1.3 Megapixel bekommt man schon sehr gute Bilder hin). Das entscheidende bei den Digitalkameras ist der Zoom. Man unterscheidet einen digitalen Zoom, und einen optischen Zoom. Ersteren kann man sich getrost schenken, da er die Sachen zwar vergrößert aber die Auflösung erheblich darunter leidet. Genauso gut könnte man das normal aufgenommene Bild am PC auseinanderziehen. Beispiele für digitalen Zoom:

 

digital 1x

digital 2x

digital 3x

Hamsterfotos

Hamsterfotos

Hamsterfotos

Hamsterfotos

Hamsterfotos

 

Man sieht, dass die Ausschnitte zwar größer, aber dafür auch unschärfer werden.

 

Der optische Zoom hingegen ist ein echter Zoom. Die Bilder werden optisch vergrößert bevor sie aufgenommen werden. Dann hat man später eine wirklich gute Aufnahme. Entscheidend ist aber auch die Brennweite der Linse. Hier sollten für optimale Ergebnisse auch Aufnahmen in 10-20 cm Entfernung möglich sein. Am besten man lässt sich das Gerät beim Händler vorführen wenn man besonders anspruchsvolle Fotos von seinen Hamstern schießen möchte.

 

Analog (negativscan)

Digital (1.3 Megapixel)

Testbild

 


 

Und nun viel Spaß beim Fotografieren der Hamster...

 

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